Das Pfahlhindernis

Das ansteigende Pfahlhindernis war das erste und einfachste Infanteriehindernis des deutschen Wehrbaus. Es gab eine  leichte Ausführung mit 4 Reihen und eine mittlere  mit 5. Die mittlere kam im Westwall zur Ausführung.  Es wurden Holzpfähle unterschiedlicher Länge mit einem Durchmesser von 38 - 42 cm 2,30 Meter tief in den Boden eingerammt. Die Pfähle waren imprägniert und teilweise mit Metallbändern verstärkt. Das Hindernis stieg von 0,5 Metern auf 1,10 Meter an und sollte in der mittleren Ausführung Sicherheit gegen Panzer bis 20 Tonnen bieten. mit dem Ausbaubefehl vom 19. 1. 1939 wurde der Bau von Pfahlhindernissen untersagt. Soweit mir bekannt sind am Westwall nur noch die beiden Hindernisse bei Nothweiler erhalten. Das erste sperrte das Tal zwischen Niederschlettenbach und Nothweiler an seiner engsten Stelle, dort findet man seine Reste am Straßenrand, das zweite befindet sich zwischen Nothweiler und Rumbach, es ist besser erhalten.

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Die Imprägnierung läst sich hier noch erkennen

 

Hier im Detail

 

Die Pfähle sind mit gewellten Bändern verstärkt die eingeschlagen wurden, ebenso finden sich Metallanker im Holz.